Demokratische Erhebungen und ihre Denkmäler. Ein globaler Blick auf die Zeit seit den 1970er Jahren
Datum: 6.-7. November 2026
Ort: Reithaus im Park an der Ilm Platz der Demokratie 5, 99423 Weimar
Veranstalter: 24. Internationales Symposium der Stiftung Ettersberg in Kooperation mit dem Hannah- Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung und dem Zentrum für interdisziplinäre Ukrainestudien „Denkraum Ukraine“ an der Universität Regensburg, gefördert vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA)
Sprache: Deutsch
Das Programm des Symposiums ist unter dem Link verfügbar. Zur Anmeldung
Die Stiftung Ettersberg, das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, die Thüringer Landeszentrale für politische Bildung sowie das Zentrum für interdisziplinäre Ukrainestudien „Denkraum Ukraine“ spannen mit dem diesjährigen Symposium den Bogen von Europa in die Welt: In globalvergleichender Perspektive betrachten wir demokratische Erhebungen seit den 1970er Jahren und deren Memorialisierung.
Zum einen geht es um die Frage, welche unterschiedlichen politischen Konstellationen dazu führten, dass demokratische Erhebungen zu einem unmittelbaren politischen Umbruch führten, zur langsamen Erosion autokratischer Machtstrukturen beitrugen oder mitunter auch gewaltsam niedergeschlagen wurden.
Zum anderen richten wir den Blick auf die jeweiligen Formen der Memorialisierung und fragen, welche Bedeutung die demokratischen Massenproteste für das historische Selbstverständnis in den jeweiligen nationalen Erzählungen haben. Dabei geht es sowohl um Denkmäler im engeren Sinne – etwa die 1989 auf dem Tian’anmen-Platz in Peking errichtete Statue der „Göttin der Demokratie“ – als auch um einen erweiterten Denkmalbegriff, der ebenso immaterielle Erinnerungsformen wie Lieder oder Gedenktage umfasst.
Wir freuen uns, Ihnen ein breites geografisches Panorama bieten zu können: von Portugal über das einstige sowjetische Imperium bis in den arabischen und südasiatischen Raum.
Diese globale Perspektive ermöglicht es zu fragen, inwieweit sich trotz unterschiedlicher historischer Bedingungen analoge Formen der Memorialisierung herausbildeten, die sich in einem kontinental übergreifenden Vergleich näher analysieren lassen – welche Unterschiede es aber auch gibt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei in Fällen gewaltsamer Auseinandersetzungen auf dem Totengedenken. Wie Erkenntnisse über die Memorialisierung von Freiheitsbewegungen in der heutigen Demokratiebildung und durch Kunstschaffende fruchtbar gemacht werden können, darüber wollen wir auf dem Abschlusspodium ins Gespräch kommen.
Wir laden Sie herzlich ins Reithaus nach Weimar ein und freuen uns auf Ihre Diskussionsbeiträge. Der erste Tag des Symposiums wird am Freitagabend mit dem Empfang des Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen gewürdigt.
Das Programm des Symposiums ist unter dem Link verfügbar. Zur Anmeldung
Bildnachweis: Skulptur auf dem 18.-Mai-Nationalfriedhof von Gwangju in Südkorea (c) M. Hettling
Datum
06.11. - 07.11.2026
Zeit
13:00
Kategorie
Diskussion | Präsentation | Vortrag
Organisator
Stiftung Ettersberg in Kooperation mit dem Hannah- Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung und dem Zentrum für interdisziplinäre Ukrainestudien „Denkraum Ukraine“ an der Universität Regensburg, gefördert vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA)
Preis
20 Euro
Ort
Reithaus im Park an der Ilm Platz der Demokratie 5, 99423 Weimar