Rückblick auf den Workshop „Krieg, Frieden, fragmentierte Ordnungen und politische Dialoge: Interdisziplinäre und vergleichende Perspektiven aus Politikwissenschaft und Völkerrecht”
Am 12.-14. November 2025 vereinte der interdisziplinäre Workshop „Krieg, Frieden, fragmentierte Ordnungen und politische Dialoge: Interdisziplinäre und vergleichende Perspektiven aus Politikwissenschaft und Völkerrecht” über 20 Teilnehmende aus Deutschland, der Ukraine, Italien, Großbritannien, Schweden, Luxemburg, Georgien, Armenien und den USA. Ziel war es, aktuelle Herausforderungen an der Schnittstelle von Politikwissenschaft und Völkerrecht zu beleuchten und zentrale Fragen sowohl in bestehenden Konflikten als auch in Postkonfliktsituationen zu diskutieren.
Im Mittelpunkt der intensiven Fachdiskussionen standen unter anderem die sich wandelnden politischen und rechtlichen Ordnungen in Osteuropa und Eurasien, die Dynamiken sozialer Mobilisierung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts in der Ukraine sowie die Rolle der Zivilgesellschaft unter Bedingungen eines andauernden Krieges. Ebenso setzten sich die Teilnehmenden mit Rechten und Pflichten im Kriegszustand auseinander und analysierten rechtliche wie politische Instrumente der Friedenskonsolidierung. Ergänzend wurden vergleichende Erkenntnisse aus dem Völkerrecht herangezogen, um Lehren für zukünftige Friedensprozesse zu gewinnen.
Der Workshop verfolgte das übergeordnete Ziel, den interdisziplinären Austausch zwischen Forschenden und Praktiker:innen zu vertiefen und einen offenen Raum für die Entwicklung nuancierter Perspektiven auf Krieg, Frieden und fragmentierte politische Ordnungen zu schaffen. Die Veranstaltung bot zugleich eine Plattform, um transnationale Kooperationen zu stärken und neue Forschungsimpulse anzuregen.
Das vollständige Programm des Workshops finden Sie unter dem folgenden Link.
Der Workshop „Krieg, Frieden, fragmentierte Ordnungen und politische Dialoge. Interdisziplinäre und vergleichende Perspektiven aus Politikwissenschaft und Völkerrecht“ wurde von Prof. Dr. Cindy Wittke-Hohfeld, Vertreterin des Forschungsbereichs Krieg, Frieden und Nachkriegsordnung am Zentrum für interdisziplinäre Ukraine-Studien „Denkraum Ukraine“, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Helmut Aust (FU Berlin), Dr. Fabian Burkhardt (IOS Regensburg) und Dr. Artur Simonyan (IOS Regensburg) geplant und durchgeführt organisiert.